Beerdigung

Engel

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Klassische Blumen in der Trauerfloristik sind Lilien und Callas in der Farbe Weiß. Die häufige Verwendung bei Beerdigungen hat ihnen auch den Namen Totenblumen eingebracht. Gerade ältere Menschen fühlen sich unangenehm berührt, wenn sie weiße Lilien geschenkt bekommen oder scheuen den Anbau im Garten. Wenn Sie weiße Lilien verschenken wollen, sollten Sie diese besser mit andersfarbigen Blumen kombinieren.

Weitere Verwendung in Trauerkränzen, Gestecken und Sträußen finden Rosen und Nelken. Auch hier dominiert Weiß, es können aber auch andere Farben und Blumen verwendet werden. Hatte der Verstorbene zum Beispiel eine Vorliebe für rote Dahlien, dürfen diese natürlich im Angedenken an den Toten für Gestecke oder Sträuße ausgewählt werden. Im Herbst und in den Wintermonaten kommen meist Immergrüne oder Nadelgehölze zum Einsatz, kombiniert mit Herbststauden, Herbstschmuck, Zapfen und weiteren DeKo-Elementen.

Die günstigste Variante für einen traurigen Anlass ist der Blumenstrauß. Vor allem Freundes- und Bekanntenkreise sowie Arbeitskollegen entscheiden sich eher für einen Kranz, zu dem jeder seinen finanziellen Anteil beiträgt. Moderner und haltbarer sind Gestecke, die auch noch das Grab schmücken, wenn die Kränze längst abgeräumt wurden.

Für welche Form der Trauerfloristik Sie sich entscheiden, hängt zum einen von Ihren finanziellen Möglichkeiten ab, zum anderen davon, ob Sie eine gewisse Symbolik beabsichtigen. Weiße Blumen sind das Sinnbild für Reinheit und Unschuld, ein runder Kranz versinnbildlicht die Unendlichkeit.

Nicht nur zur Beerdigung selbst kommt die Trauerfloristik in Frage, sondern auch an besonderen Tagen die Totensonntag, Allerheiligen, Allerseelen oder dem Sterbedatum. Ein Trauerstrauß oder Gesteck zur rechten Zeit zeigt die Wertschätzung, die dem Verstorbenen entgegengebracht wurde. Wechselnder Grabschmuck übers Jahr schmückt die Gedenkstätte des Toten immer wieder neu und ist ein Symbol der Verbundenheit.