Astern
Lateinischer Name, andere Bezeichnung: Aster
Astern zählen zu den Korbblütlern und sind ein Muss für sonnige Spätsommer- und Herbstbeete. Die Sortenvielfalt umfasst inzwischen mehr als 250 Arten, von Polsterstauden, die eine maximale Höhe von 20 Zentimetern erreichen bis hin zu Arten, die am richtigen Standort bis zu mannshoch werden und dabei dennoch eine erstaunliche Standfestigkeit aufweisen.

Biene auf blauer Astern-Blüte
Gerade die hohen Sorten in Weiß, Rosa, Blau oder Lila eignen sich hervorragend als Schnittblumen für farbenfrohe Blumensträuße. Die strahlenförmigen Blüten halten sich in der Vase recht lange. Astern sind als Raublatt- oder Glattblattvarianten erhältlich. Astern machen sich gut in einem herbstlichen Blumenstrauß.
Aufzucht
Astern werden im Handel oft erst im Spätsommer angeboten. Es handelt sich dabei um vorgetriebene Exemplare, die bereits blühen. Diese Pflanzen eignen sich am besten für die Pflanzung in Töpfe oder Schalen, um Hauseingänge oder Terrassen zu verschönern. Ins Beet gepflanzt, lässt die Blütenpracht schon bald nach. Besser ist eine Pflanzung im Frühjahr an sonnige Standorte. Der Boden sollte durchlässig und humusreich sein, Staunässe ist zu vermeiden. In trockenen Perioden aber darauf achten, dass der Boden nie ganz austrocknet.
Um Krankheiten wie Mehltau zu vermeiden, sollte der Standort luftig genug sein, dass die Stauden nach Regenfällen schnell abtrocknen. Hohe Arten brauchen in der Regel eine Staudenstütze, damit die Stiele nach Regengüssen nicht umkippen. Durch einen zeitigen Rückschnitt um ein Drittel im Juni wachsen auch hohe Sorten kompakter und fallen nicht so leicht um.
Astern sind in Gärtnereien, im Supermarkt oder über einen Blumenversand erhältlich. Sie werden als Topfware angeboten und kosten je nach Größe und Sorte zwischen 2 und 5 Euro pro Pflanze. Gepflanzt wird so tief, wie die Aster vorher im Topf gestanden hat. Nach der Blüte werden die Astern einige Zentimeter über dem Boden abgeschnitten, am besten im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb sichtbar wird. Vermehrt werden die Pflanzen durch Teilung. Diese sollte alle paar Jahre erfolgen. Das trägt zur Verjüngung der Aster bei und verlängert somit die Lebensdauer.
Phasen
Bereits im Frühjahr zeigt sich der grüne Blattaustrieb. Im Juni sind hohe Sorten bereits bis zu einem halben Meter hoch. Wer einen kompakten Wuchs wünscht, schneidet die Stiele jetzt um ein Drittel zurück, bevor sich die Blütenansätze entwickeln. Die meisten Sorten blühen vom September bis zum Frost. In milden Gegenden ist eine Blühdauer bis in den Dezember hinein nicht selten. Sommerblühende Sorten öffnen bereits im Juni ihre ersten Blüten.
Wasser, Licht
Astern sind für regelmäßige Wassergaben dankbar, sind aber empfindlich gegen Staunässe. Gegossen sollte deshalb erst, wenn der Boden wieder abgetrocknet ist. Die meisten Sorten bevorzugen einen sonnigen Standort. Niedrige Sorten fühlen sich besonders im Steingarten wohl. Einige wenige Arten vertragen auch Staunässe und eignen sich zur Bepflanzung an Teichen, unter Gehölzen oder an schattigen Standorten. Zu den staunässeverträglichen Sorten gehört die Aster radula.
Temperatur, Düngung
Astern sind absolut frosthart und benötigen keinen Winterschutz. Die meisten Sorten blühen bis zum Frost oder darüber hinaus. Ein Rückschnitt der abgeblühten Triebe erfolgt idealerweise erst im Frühjahr (auch wenn das Staudenbeet dann vielleicht etwas unordentlich aussieht), da die Blütenstängel einen natürlichen Winterschutz bieten. Als Düngung genügt den pflegeleichten Stauden eine jährliche Kompostgabe.
Weblinks
http://de.wikipedia.org/wiki/Astern

