Chrysanthemen
Lateinischer Name, andere Bezeichnung: Chrysanthemum, Winteraster, Wucherblume, Margerite

Rosarote Chrysanthemen
Chrysanthemen bereichern mit ihrer späten Blüte jedes spätsommerliche oder herbstliche Staudenbeet und sollten deshalb in keinem Garten fehlen. Einjährige Sorten eignen sich am besten zum Bepflanzen von Kübeln und Schalen, können aber kurzzeitig auch Lücken im Beet füllen. Mehrjährige Stauden sind tolle Partner im Staudenbeet oder der Rabatte und können aufgrund ihrer unterschiedlichen Sorten immer wieder anders kombiniert werden. Die Sorten unterscheiden sich nicht nur durch ihre Wuchshöhe, die von 20 bis 120 Zentimeter reicht, sondern auch durch ihre Farben und Blütenformen.
Winterastern sind beliebte Schnittblumen für einen bunten, herbstlichen Blumenstrauß und finden deshalb oft in der Floristik Verwendung. Im Herbst werden im Handel darüber hinaus fertig bepflanzte, farblich aufeinander abgestimmte Schalen angeboten, mit denen sich Terrassen und Hauseingänge farbenfroh gestalten lassen.
Aufzucht
Einjährige Wucherblumen können leider nicht langfristig im Garten kultiviert werden und dienen hauptsächlich zum Bepflanzen von Gefäßen oder zum Füllen von Lücken im Staudenbeet. Die Einjährigen werden oft blühend ab dem Spätsommer in Gärtnereien, Pflanzenabteilungen von Baumärkten und Supermärkten oder Discountern angeboten. Doch Vorsicht, wer hier farbige Chrysanthemen kauft, wundert sich nach dem Pflanzen ins Beet vielleicht über einen plötzlichen Farbwechsel der Blüten. Einstmals braun gezüchtete Chrysanthemen werden dann möglicherweise im Beet immer gelber. Vorgezogene Chrysanthemen werden als Ein- oder Mehrtrieber angeboten und kosten zwischen 0,70 und 2 Euro. Chrysanthemenbüsche sind für etwa 5 bis 8 Euro erhältlich.
Wer sich dauerhaft an den Winterastern erfreuen möchte, greift zu den mehrjährigen Stauden, die ebenfalls in Gärtnereien oder über Onlineversender erhältlich sind. Der beste Zeitpunkt zur Pflanzung der Wucherblume liegt im Frühjahr. Nun können auch bereits ausufernde Pflanzen im Beet geteilt und umgepflanzt werden. der Boden sollte humusreich, der Standort möglichst sonnig sein. Wenn Verblühtes regelmäßig ausgeknipst wird, regt das die Pflanze immer wieder zur Bildung neuer Blüten an und sorgt zudem dafür, dass die Staude buschiger wächst. Im Winter ist ein leichter Winterschutz aus Fichtenreisig notwendig. Nicht winterharte Sorten können ausgegraben und im Topf in einem frostfreien Raum überwintert werden, um sie dann im Frühjahr wieder ins Beet zu setzen. Mit etwas Glück können so sogar Einjährige überwintert werden.
Phasen
Chrysanthemen ziehen wie andere Stauden den Winter über ein, die oberirdischen Teile werden welk. Da die Pflanzen nur bedingt winterhart sind, ist ein Winterschutz aus Laub und Reisig unverzichtbar. Im Frühling treibt die Pflanze neu aus. Die Blüten erscheinen ab August, bis in den November hinein entwickeln die Winterastern immer neue Blüten.
Wasser, Licht:
In trockenen Perioden müssen die Chrysanthemen regelmäßig gewässert werden. Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort, kommen aber auch mit halbschattigen Lagen zurecht, wenn wenigstens eine zeitweise Besonnung im Tagesverlauf gewährleistet ist.
Temperatur, Düngung
Manche mehrjährige Sorten sind voll winterhart, die meisten Winterastern sind jedoch auf einen Winterschutz angewiesen, der nach dem Verblühen im November aufgebracht und erst im Frühjahr wieder entfernt wird. Als Eigenschutz sollten verblühte Triebe bis zum Frühjahr stehen bleiben und erst dann eingekürzt werden. Damit die Pflanzen reichlich Blüten ansetzen, ist eine mehrmalige Gabe von Volldünger während der Vegetationszeit unverzichtbar. Auch das Mulchen mit reifem Kompost leistet gute Dienste.
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