Freesien

Freesia

Freesia

Lateinischer Name, andere Bezeichnung: Freesia

Freesien gehören zur Gruppe der Knollenpflanzen. Beheimatet sind sie ursprünglich in Südafrika, im europäischen Klima sind sie nicht winterhart und gedeihen am besten in Töpfen gezogen im Gewächshaus. Neben den wild wachsenden Freesien und daraus entstandenen Kreuzungen, die sich auf insgesamt sechs Arten beschränken, existieren rund 300 Hybriden. Die wilden Arten blühen in den Farben Violett, Gelb oder Rosa, daraus entstandene Kreuzungen weisen alle Farben auf. Auch eine reinweiße Art ist darunter.

Freesien sind nicht nur wegen ihrer leuchtenden Blüten, sondern aufgrund ihres starken Duftes als Schnittblumen in einem Blumenstrauß sehr beliebt. Leider sind die gezüchteten Hybriden weit weniger duftend.

Aufzucht:
Freesien werden in Gartencentern oder Pflanzenabteilungen der Baumärkte sowie in einigen Supermärkten als Knollen verkauft. Auch bei einem Blumenversand im Internet werden Freesienliebhaber fündig. Für 10 bis 20 Knollen müssen Gartenfreunde mit einem Preis von durchschnittlich 5 Euro rechnen. Manchmal können auch vorgezogene, bereits blühende Freesien erstanden werden, die dann in Schalen oder Töpfe gepflanzt werden. Schön sehen die Freesien auch in einem Blumenstrauß aus.

Werden die Freesien in Freilandtöpfe gesetzt, wartet man mit dem Pflanzen der Knollen so lange, bis keine Nachtfröste mehr zu befürchten sind. Die Erde sollte sehr nährstoffreich, der Standort sonnig sein. Um Staunässe zu vermeiden, wird vor dem Pflanzen zunächst eine dicke Schicht Blähton in den Topf gegeben und mit Erde aufgefüllt. Vor allem während des Wachstums müssen die Freesien regelmäßig gewässert werden. Nach der Blüte werden die Pflanzen nicht zurückgeschnitten, sondern es wird abgewartet, bis das Laub welk ist. Freesien können im Herbst über Ableger oder im Frühjahr über Samen vermehrt werden.

Phasen:
Nach dem Pflanzen erscheinen zunächst die schwertförmigen Blätter, die sich fächerartig am Boden ausbreiten. Danach erscheinen die 30 bis 40 Zentimeter langen Stiele mit ihren pokalförmigen, stark duftenden Blüten, die in Rispen zusammenstehen. Freesien blühen vom Frühjahr bis zum Frühsommer, danach bleiben Blätter und Stiele so lange stehen, bis sie vertrocknet sind.

Wasser, Licht:
Freesien brauchen einen voll sonnigen Standort in nährstoffreichem, aber durchlässigem Boden. Obwohl sie keine Staunässe vertragen, benötigen sie vor allem während des Wachstums regelmäßige Wassergaben.

Temperatur, Düngung:
Freesien sind sehr wärmeliebend und eignen sich deshalb nur bedingt für das Freiland, selbst wenn sie in Töpfen oder Schalen gezogen werden. Am erfolgversprechendsten ist das Ziehen von Freesien im Gewächshaus, wo für eine konstante Temperatur gesorgt wird. Vor der Pflanzung in Töpfe sollte auf einen ausreichenden Nährstoffgehalt der Erde geachtet werden. Gedüngt werden die Pflanzen in regelmäßigen Abständen mit flüssigem Volldünger (Packungsbeilage beachten).