Gerbera

Gerber
Lateinischer Name, andere Bezeichnung:
Gerbera, Gerbera jamesonii
Die Gerbera zählt zu den Korbblütlern und ist mit ihren bis zu acht Zentimeter großen Blütenköpfchen eine attraktive Schnittblume. Gerbera eignen sich zum Einbinden in einen bunten Blumenstrauß ebenso wie solo in einer schmalen Vase. Schön sind Gruppen aus drei oder mehr schmalen, einfarbigen Vasen, die mit jeweils einer Gerbera geschmückt zusammengestellt werden.
Von den Gerbera-Stauden existieren ungefähr 40 Arten in Asien, Madagaskar und Afrika. Im europäischen Klima sind sie leider nicht frosthart und werden am besten im Gewächshaus gezogen. Die Gerbera verdankt ihren Namen Carl von Linné, der die Blumen nach seinem Kollegen Traugott Gerber benannte. In Europa wird zur Kultivierung nur die Gerbera jamesonii verwendet, darüber hinaus deren Hybriden. Gerbera decken fast die ganze Farbpalette ab, lediglich Züchtungen in Blau- und Violett-Tönen sind bislang nicht gelungen.
Aufzucht:
Gerbera werden als getopfte Pflanze oder als Samen angeboten. Wegen ihrer fehlenden Frosthärte wird sie am besten im Gewächshaus in Töpfen kultiviert. Währen der heißen Sommermonate kann sie auch ins Freie gebracht werden.
Der Boden sollte nährstoffreich und durchlässig sein. Am besten wird die Pflanzerde mit Kompost vermischt, bevor die Pflanzen eingesetzt werden. Der Standort kann sonnig, aber auch halbschattig sein. Die Vermehrung der Gerbera erfolgt am besten durch Teilung, die vom Spätwinter bis zum beginnenden Frühjahr vorgenommen werden kann. Auch eine Vermehrung über Stecklinge ist in den Sommermonaten möglich, ferner durch Aussaat im Herbst.
Phasen:
Im zeitigen Frühjahr bildet sich ein Kranz aus lanzettlichen Blättern mit einer tiefen Einbuchtung. Daraus erwächst der dicke, standfeste Stiel, der eine Höhe bis zu 45 Zentimetern erreichen kann.. Im Frühjahr und Sommer blühen die Gerbera, bevor sie im Herbst Samen ausbilden.
Wasser, Licht:
Gerberas brauchen sehr viel Wasser. Das gilt auch für den Blumenstrauß. Vor allem in den Sommermonaten brauchen sie reichliche und regelmäßige Wassergaben. Da sie viel Licht benötigen, wachsen sie am besten in voller Sonne, geben sich aber auch mit einem Standort im Halbschatten zufrieden.
Temperatur, Düngung:
Ihre ursprüngliche Heimat lässt schon vermuten, dass Gerbera sehr wärmeliebend sind. Sie stehen am besten in voller Sonne und sind nicht frosthart, weshalb sie am besten im beheizten Gewächshaus kultiviert werden. Vor allem während des Wachstums ist neben regelmäßigem Gießen auch eine ausreichende Düngung notwendig.