Margariten
Margeriten
Lateinischer Name, andere Bezeichnung:
Argyranthemum
Bei den Margeriten handelt es sich um immergrüne Halbsträucher, die in insgesamt 22 Arten unterteilt werden. Beheimatet sind sie auf Madeira und den kanarischen Inseln, wachsen aber auch in europäischem Klima gut. Neben den Strauchmargeriten existieren verschiedene Arten von Gartenmargeriten, die ebenfalls in europäischen Gärten kultiviert werden. Früher wurden die Argyranthemum zur Gattung der Chrysanthemen gezählt, stellen aber heute eine eigenständige Art dar.
Margeriten werden bis zu einem Meter hoch. sie wachsen buschig und haben geteilte oder tiefgelappte Blätter, deren Farbe von hellgrün bis blaugrün reichen kann. Wiesenmargeriten sind unkompliziert und bilden am Boden dichte Blattrosetten, aus denen die Blütenstiele herauswachsen.
Margeriten lassen sich gut in einem Blumenstrauß kombinieren. Durch ihre lange Blütezeit vom Frühjahr bis zum Herbst stehen sie lange zur Verfügung und können immer wieder anders kombiniert werden. Neben der traditionellen Farbe Weiß bringen neue Züchtungen gelbe, rosafarbene oder tiefrote Blüten hervor. Diese Vielseitigkeit macht Argyranthemum auch als Gartenpflanze interessant.
Aufzucht:
Margeriten lassen sich sehr leicht kultivieren. Sie können aus Samen gezogen oder als getopfte Ware erworben werden. Einfache, weiße Margeriten kosten in Gartencentern, Gärtnereien oder bei Blumenversendern im Internet rund zwei Euro, Strauchmargeriten sind schon ab drei Euro erhältlich. Farbige Sorten werden oft als Mischung angeboten und kosten rund 10 Euro pro fünf Pflanzen. Samentütchen sind je nach Sorte bereits ab 50 Cent erhältlich.
Margeriten vermehren sich recht schnell durch unterirdische Wurzelausläufer oder Selbstaussaat. Darüber hinaus können sie im Frühjahr oder Herbst leicht durch Teilung vermehrt werden. Für einen schönen, buschigen Wuchs sollten Strauchmargeriten regelmäßig zurückgeschnitten werden. Alle anderen Margeriten danken einen Schnitt nach der Blüte mit einem zweiten Blütenflor.
Phasen:
Margeriten sind immergrün, die Blattrosetten am Boden oder die grünen Triebe bleiben bei den meisten Arten auch im Winter erhalten. Ab dem Frühjahr entwickeln sich die zahlreichen Blüten. Die Blütezeit dauert bis zum Herbst an, oft bis zum ersten Frost. Wer Verblühtes regelmäßig kappt, verlängert die Blütezeit.
Wasser, Licht:
Argyranthemum sind recht anspruchslos, was ihren Standort angeht. Sie bevorzugen aber einen leichten, durchlässigen Boden. Sie wachsen ebenso gut auf feuchten, halbschattigen Böden, blühen dann aber vielleicht weniger reich. An sonnigen Standorten entfalten sich die Margeriten zu voller Schönheit.
Temperatur, Düngung:
Margeriten brauchen keinen Volldünger, sie geben sich mit nährstoffreicher Erde zufrieden. Gelegentliche Kompostgaben können jedoch nicht schaden. Stauden- und Strauchmargeriten sind absolut winterhart, wohingegen viele Sorten, die durch Samen gezogen werden, keinen Frost vertragen. Sie werden deshalb nur als Einjährige gezogen.